Ich versuche mich so wenig
wie möglich zu bewegen. Ich bin langsamer als eine Schnecke. Ich schlafe viel.
Ich gehe früh zu Bett, so gegen 21.30 Uhr und schlafe bis 07.30 Uhr. Die Hitze
und die Sonne machen mir unglaublich zu schaffen. Ich fahre am Fahrrad mit
Sonnenhut tief in die Stirn gezogen, mit langarm Bluse, ein kleines Halstuch
soll mein leicht gerötetes Dekolletee schützen, mit langer dünner Hose,
geschlossenen Schuhen und weißen Handschuhen. Die Sonne ist zu stark für mich.
Es ist mir egal was sich die nackten oder halbnackten Touristen denken. Es
kennt mich hier niemand.
Heute hat mich eine Kellnerin
gefragt, ob ich krank sei. „Nein. Ich vertrage die Sonne nicht so gut. Danke
für die Nachfrage.“
Mit dem Rad fuhren Robert
und ich zum Südosten der Insel. Hier sind auch mehrere schöne weiße Sandstrände
und große Granitfelsen. Der Sand ist hier weiß wie Mehl sowohl Farbe als auch
Konsistenz, nur in Verbindung mit Wasser würde Mehl klumpen, dieser Sand
natürlich nicht. Es war 14.00 Uhr als wir am Grande Anse eintrafen. Ein
wunderbarer großer liebenswürdiger Baum spendete ca. 20 Personen Schatten.
Baden verboten. Die Strömung zieht schwimmende Menschen ins Meer. Einige Leute und
auch Robert und ich wagten den Gang ins Wasser. Die Badenden blieben alle
„brav“ im Seichten und hopsten mit den Wellen.
Strände ohne Liegestühle und
Sonnenschirme sind schön und naturbelassen, dafür gibt es wenig
schattenspendende Felsen oder Bäume, bei Palmen am Strand muss auf die
herabfallenden Kokosnüsse geachtet werden.
Regenwolken über dem Meer
beendeten das Badevergnügen. Ich wollte nicht unbedingt mit einem rostigen
Drahtesel auf nasser Straße fahren. Die Tatsache „Regen“ wäre nicht das
Problem.
Die Wolken waren so
freundlich, sich erst nach der Ankunft im Le Surmer Chaletes zu entleeren.
Danke.
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